Montag, 26. November 2012

Ein Blick aus dem Fenster

Den restlichen Abend befanden wir uns alle auf dem Sofa und schauten DVD's. Ich ging früh schlafen, (um 21 Uhr) da es mir einfach nicht besser gehen wollte! Weshalb ich dann auch recht schnell eingeschlafen war.

Am nächsten Morgen weckten mich die Sonnenstrahlen. Ein schönes Gefühl,mal nicht von meinem gehassten Wecker geweckt zu werden! Ich setzte mich in meinem Bett auf,gähnte und stand dann auf. Ein Blick zu meinem Wecker,der 11 Uhr anzeigte. Ich war überrascht von mir selbst. Als ich mich vergewisstert hatte,dass Sarahs Bett leer und gemacht war, öffnete ich die Jalousien der Fenster und öffnete diese dann. Eine frische,kühle Frühlingsluft umfing mich sofort. Ich holte tief Luft und atmete sie wieder aus. Man konnte den eigenen Atem sehen. Ich lehnte mich ein wenig aus dem Fenster. Ich hörte Vögel zwitschern und musste lächeln. Ich fühlte mich frei. Frei von allen Sorgen. Ich vergaß DSDS und den Druck,vorallem die Liveshow heute Abend und auch Leon. Ich blinzelte zur Sonne und erkannte einige Vögel am Horizont. Am Liebsten wäre ich ihnen hinterher geflogen...
Lange stand ich am Fenster und betrachtete alles Mögliche. Vieles kam mir so viel schöner vor,als früher. Doch bald schon fröstelte es mir und ich zog mich zurück,ein wenig enttäuscht. Ich zog meine Decke von meinem Bett und wickelte mich in sie ein,um mich dann gleich wieder aus dem Fenster zu lehnen. Ich spürte einen leichten Windhauch,der eingesetzt hatte. Die Natur, sie war wunderschön.
Ich vergaß wieder alles andere um mich herum, deshalb bemerkte ich gar nicht,wie es an der Tür klopfte. Erst,als sich ein Arm um mich legte. Ich schreckte aus meiner Traumwelt und starrte in die grün-braunen Augen,die ich so liebte. Basti lächelte mich an. Ich lächelte zurück, legte meinen Kopf an seine Schulter und sah wieder hinaus. Er sagte nichts und das liebte ich auch immer so an ihm. Er fragte nicht viel nach,so wie ich sonst auch. Mit Basti am Fenster zu stehen, war es noch viel besser. Die Sonnenstrahlen ließen unsere Gesichter ebenfalls strahlen und sie ineinander verschmelzen. Ich dachte über sehr vieles nach,wie schön das Leben war und ist. Das es Schicksal sein musste,zu DSDS gegangen zu sein und so Basti gefunden zu haben. Ich war so glücklich,wie noch nie in meinem Leben!

Es musste schon 12 sein,als Basti mich vom Fenster wegschob und mich auf mein Bett setzte. Ich zitterte am ganzen Körper. Aber das war mir egal. Auch wenn  ich krank werden würde. "Ich hoffe du wirst dich nich erkältet haben oder schlimmer!!" Ich sagte nichts,sondern starrte immer noch aus dem Fenster. Es war geschlossen. Dann schüttelte ich meinen Kopf,um meine Gedanken wieder in die Realität zu bringen. Ich stand auf,ohne Decke und umarmte Basti "Ich liebe dich" Er lachte in sich hinein "Ich weiß zwar nicht was heute los ist..aber..ich dich auch..mehr als alles andere!!" Ich lächelte glücklich an seiner Schulter. Durch seine Wärme musste ich nicht mehr zittern und bald war mir nicht mehr kalt.
Basti drängte mich dazu,heiß zu duschen und dann unten etwas zu essen und einen Tee zu trinken. Ich willigte ein.

Um 13 Uhr saß ich in eine Decke gewickelt,unten neben Basti, auf dem Sofa. Wir schlürften beide einen Tee,sein Arm lag auf meinen Schultern. So könnte es den ganzen Tag sein, nur leider mussten wir in 2 Stunden im Colosseum sein. Ich wollte nicht daran denken, mir nicht meine tolle Laune in Nervosität umwandeln lassen!!
Die anderen Kandidaten waren alle auf ihren Zimmern und gingen ihre Texte durch, wir nicht.  Basti gab mir einen zärtlichen Kuss und murmelte "Ist dir wieder wärmer?" "Jap" Ich küsste ihn zurück und legte mich so hin,dass mein Kopf auf seinem Schoß lag. Er grinste und streichelte meinen Kopf "Ruh dich aus.." "Du aber auch!" "Haha nein,passt. Bin nicht müde" Ich setzte mich wieder auf "Ach?" Er nickte. Doch ich schob in solange,bis er sich lachend hinlegte "Okey Okey!!"
Ich zwängte mich vor ihn,deckte uns beide zu,sodass wir eng umschlungen  dalagen. Ich schloss meine Augen und spürte bald Bastis gleichmäßigen Atem an meinem Hals. Ich lächelte beruhigt und schlief bald ein.

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